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TU Berlin

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Abschlussarbeiten

Die Bereiche Operations Research und Energiewirtschaft betreuen Studienabschlussarbeiten (Bachelor-, Master-, Studien- und Diplomarbeiten). Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss von vertiefenden Modulen wie bspw. "Operations Research - Methods for Network Engineering", "Energiewirtschaft - Elektrizitätswirtschaft" oder äquivalenter Module.

Mögliche Themenfelder entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle. Es ist auch möglich, eigene Themenvorschläge zu machen. Bei konkreten Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an den angegebenen Ansprechpartner.

Sector
Field of Research
Contact Person
Electricity
  • Market Design
  • Transmission Expansion Planning
  • Rent Allocation
  • Power Plant Dispatch
  • Reserve Markets
  • Interregional Cooperation
Jens Weibezahn
Resources
(Coal, Gas, CCTS)
  • CO2 Infrastructure Design
  • The Future of Lignite
  • Global Gas Market
Pao-Yu Oei
Transport and Logistics
  • Risk Assessment
  • Infrastructure Planning
  • E-Mobility
Roman Mendelevitch
Water
  • River Basin Management
  • Integrated Water Resource Management
  • Water Supply Systems
  • Hydroeconomic Modeling
Markus Siehlow 
Aktuelle Ausschreibungen
Internationaler Kohleausstieg: Auswirkungen auf Kohlelieferanten in Kolumbien und Südafrika
Studien von McGlade und Ekins (2015) sowie von Bauer et al. (2013) nutzen die Ergebnisse von Meinshausen et al. (2009) um zu berechnen, dass rund 70-90% der Kohlereserven der Welt nicht verbrannt werden dürfen. Um das 2°C-Ziel zu erreichen, ist somit ein globaler Kohleausstieg unvermeidbar. Es ist also nicht die Frage, ob, sondern wann der Kohleausstieg in den jeweiligen Ländern stattfinden soll. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Ländern mit großen Kohlereserven, die durch die Angebotspolitik betroffen wären.
 
Fallstudie: Kolumbien - finanzielle Abhängigkeit von Kohleexporten
Kolumbien ist reich an natürlichen Ressourcen (Kohle, Öl und Gas) und verfügt über eine etablierte Industrie fossiler Energien. Eine kohlenstoffarme Welt stellt eine wirtschaftliche Bedrohung für das Land dar, da ein Großteil der fossilen Reserven abgewertet werden würde. Um die Ressourcenextraktion zu verhindern aber gleichzeitiges Wirtschaftswachstum zu ermöglichen müssen alternative Optionen entwickelt werden, damit sich Länder wie Kolumbien dem globalen Kohleausstieg anschließen.
 
Fallstudie: Südafrika - weiterhin auf Kohlekraftwerke angewiesen
In Südafrika gibt es derzeit kaum Engagement für einen Kohleausstieg; vielmehr ist der Ausbau der bestehenden Kohlekapazitäten geplant. Das Land steht vor folgenden Problemen: i) Der Stromsektor ist stark von der Kohle abhängig; ohne eine Strukturreform ist eine Abnahme der Abhängigkeit nicht in Aussicht; ii) Darüber hinaus ist die Wirtschaft Südafrikas auf die Einnahmen aus den Kohleexporten nach Europa, Indien und Asien angewiesen. Der wachsende Anteil der erneuerbaren Energien könnte die Entwicklung in ländlichen Regionen fördern, wird aber von einer etablierten Kohleindustrie abgelehnt. Eine weitere technologische Alternative könnte, aufgrund der großen verfügbaren CO2-Speicher, die CO2-Abscheidetechnologie (CCTS) sein.
 
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Aufbereitung der Rolle von Kohle in den einzelnen Ländern. Nach dem Aufarbeiten verschiedener nationaler Einflussfaktoren, sollen Handlungsansätze erarbeitet werden, welche einen globalen Kohleausstieg begünstigen. Hierfür sollen insbesondere internationale Klimaschutzinstrumente, bspw. der Green Climate Fund oder ein globaler CO2-Preis, untersucht und bewertet werden.
 
Das Thema kann auch in Form einer Gruppenabschlussarbeit bearbeitet werden.
 
Betreuer: Pao-Yu Oei
Die Rolle der Kohleverstromung im Balkan
Durch die wachsende Bedeutung der Klimaschutzpolitik geht die Rolle der Kohle in der Energieversorgung immer weiter zurück. Eine größer werdende Anzahl von Ländern in Europa hat daher damit begonnen strukturierte Kohleausstiegspfade einzuleiten. Im Kontrast hierzu halten allerdings andere Länder in Südosteuropa an der Kohle fest: Zwei weitere Kohlekraftwerke werden in Griechenland geplant, von denen eines schon im Bau ist. Auch Bulgarien plant noch ein Kraftwerk. Darüber hinaus sind weitere Vorhaben insbesondere in den nicht EU-Mitgliedsländern geplant: Montenegro will ein, Serbien acht und Bosnien sogar elf Kohlekraftwerke errichten. Von letzteren sind vier bereits im Bau.
 
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Aufbereitung der Rolle von Kohle im Energiesektor in den einzelnen Balkanländern. Nach dem Aufarbeiten verschiedener nationaler Einflussfaktoren, soll die zukünftige Rolle der Kohleverstromung unter Einbeziehen internationaler Klimaschutzziele bewertet werden.
 
Das Thema kann auch in Form einer Gruppenabschlussarbeit bearbeitet werden.
 
Betreuer: Pao-Yu Oei
Erarbeiten einer 3-Länderstrategie für einen geordneten Strukturwandel in Deutschland-Polen-Tschechische Republik bei sinkender Bedeutung der Kohleverstromung
Durch die wachsende Bedeutung der Klimaschutzpolitik geht die Rolle der Kohle in der Energieversorgung immer weiter zurück. Ein Großteil dieser Politiken sind jedoch national ausgerichtet und vernachlässigen, dass einige der betroffenen Regionen grenzüberschreitende Verflechtungen vorweisen. Ein Beispiel hierfür ist das Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechische Republik.
 
Deutschland ist gerade dabei einen strukturierten Kohleausstiegspfad einzuleiten. Polen plant dagegen noch den Neubau von 10 Kraftwerken – wovon fünf bereits im Bau sind. Auch die Tschechische Republik plant noch 4 weitere Kohlekraftwerke. Rein nationale Lösungsansätze für den Kohleausstieg und den damit verbundenen Strukturwandel in den betroffenen Regionen ignorieren daher, dass ein verfrühtes Abschalten von Kohlekraftwerken in Deutschland im Extremfall zu Neubauten oder höheren Auslastungen von Kohleraftwerken in den Nachbarländern führen könnte. Dies geht einher mit zusätzlichen Verlagerungseffekten von Emissionen, Wertschöpfungen und dementsprechend auch Arbeitsplätzen.
 
Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Aufbereitung der Rolle von Kohle im Energiesektor in den drei Ländern. Nach dem Aufarbeiten verschiedener nationaler Einflussfaktoren, sollen Handlungsansätze erarbeitet werden, welche einen geordneten Strukturwandel in Deutschland-Polen-Tschechische Republik bei sinkender Bedeutung der Kohleverstromung begünstigen.
 
Das Thema kann auch in Form einer Gruppenabschlussarbeit bearbeitet werden.
 
Betreuer: Pao-Yu Oei
Wohin führt der Weg aus der Braunkohle
Nach dem Ausscheiden aus der Braunkohle ist eine der wichtigsten Fragen die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Ziel dieser Abschlussarbeit ist es daher, mögliche alternative Arbeitsbranchen zu untersuchen, um somit einen verträglichen Strukturwandel in den einzelnen Braunkohleregionen zu ermöglichen. Einzelne Arbeitsschritte hierfür sind:
  • Einarbeitung in das Thema Energiewirtschaft, insb. Braunkohleverstromung
  • Wie viele Arbeitsplätze gibt es noch in der Braunkohlewirtschaft (direkt, indirekt, Zeitverlauf über die letzten Jahrzehnte)
  • Was sind andere Arbeitsbranchen in den einzelnen Braunkohlegebieten (Lausitz, Rheinland und Mitteldeutschland) und wie haben sich diese in den letzten Jahren verändert und was ist ihr Potential
  • Was gibt es für Initiativen in den einzelnen Regionen, um eine Transformation weg von der Braunkohle zu ermöglichen
  • Welche anderen Regionen haben einen ähnlichen Strukturwandel (bspw. Steinkohle) bereits (weniger) erfolgreich gemeistert und was kann hiervon für die Braunkohle in Deutschland übertragen werden
Das Thema kann auch in Form einer Gruppenabschlussarbeit bearbeitet werden.
 
Betreuer: Pao-Yu Oei

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