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Tagung „CO2-Bepreisung: Eignung verschiedener Ansätze und Bedeutung der Einordnung in einen Policy-Mix“

Allgemeine Informationen

Kürzlich hat die Bundesregierung beschlossen, im Rahmen ihres Klimaschutzprogramms 2030 eine CO2-Bepreisung von fossilen Brennstoffen für die Bereiche, die bislang nicht vom EU-Emissionshandel erfasst sind, einzuführen – ab 2021 zunächst mit festen Zertifikatspreisen, ab 2026 dann im Rahmen eines nationalen Emissionshandels. Konkret betrifft dies unter anderem die Wärmeerzeugung in Gebäuden sowie den Straßenverkehr. Im Vorfeld der Entscheidung gab es in Politik und Gesellschaft eine intensive Debatte um die Notwendigkeit, mögliche Umsetzungswege und nicht zuletzt die Sozialverträglichkeit einer Ausweitung der CO2-Bepreisung, in die sich auch die Wissenschaft maßgeblich eingebracht hat. Diese Diskussion dürfte mit dem Beschluss der Bundesregierung keineswegs beendet sein, wie die Kritik an dem von vielen als unzureichend empfundenen Klimapaket bereits zeigt. In diesem Zusammenhang stellen sich auch die Fragen, ob eine übergreifende CO2-Bepreisung allein der geeignete Weg ist, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, ob und wie sie in einen umfassenderen Policy-Mix zu integrieren ist oder ob sogar gänzlich andere Ansätze in den Mittelpunkt gerückt werden sollten, um eine effektive und effiziente Transformation des Energiesystems voranzutreiben.

Vor diesem Hintergrund veranstalteten

  • das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e. V. (IKEM, Prof. Dr. Michael Rodi) [1] und
  • das Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der TU Berlin [2] in Zusammenarbeit mit der Professur Infrastrukturwirtschaft und -management (IWM) der Bauhaus-Universität Weimar (Prof. Dr. Thorsten Beckers) [3]

am 25. Oktober 2019 (Freitag) von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu diesem Thema im Rahmen des vom BMBF geförderten Kopernikus-Projektes „ENavi“ (Energiewende-Navigationssystem) die Tagung „CO2-Bepreisung: Eignung verschiedener Ansätze und Bedeutung der Einordnung in einen Policy-Mix“.

Die Tagung richtete sich sowohl an Praktiker/innen (aus Politik, Verwaltung, Verbänden sowie Unternehmen etc.) als auch an Wissenschaftler/innen.

Programm

Hier können Sie das Programm für die Tagung herunterladen. [4]

Veranstaltungsort

Die Tagung fand am Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e. V. (IKEM) in der Magazinstraße 15-16 (10179 Berlin) statt.

Vorträge

Hier können ausgewählte Vorträge der Tagung heruntergeladen werden:

  • Prof. Dr. Matthias Kalkuhl (MCC): Verteilungswirkung einer CO2-Bepreisung in Deutschland [5]
  • Dr. Jenny Winkler (Fraunhofer ISI): CO2-Bepreisung und Verlagerung der Stromsteuer – Auswirkungen auf die Rentabilität von Sektorkopplungstechnologien und Energieausgaben verschiedener Haushaltstypen [6]
  • Dr. Wolf-Peter Schill (DIW Berlin): CO2-Bepreisung im Wärme- und Verkehrssektor: Diskussion von Wirkungen und Entlastungsoptionen [7]
  • Prof. Dr. Paul Lehmann (UFZ / Universität Leipzig): Technologieoffenheit, Technologieneutralität und Technologiespezifität: Eine ökonomische Einordnung am Beispiel der Verkehrswende [8]
  • Prof. Dr. Thorsten Beckers (Bauhaus-Universität Weimar - IWM) / Lukas Vorwerk (TU Berlin - WIP): Technologieneutralität vs. -spezifität bei der Gestaltung regulatorischer Maßnahmen und die CO2-Bepreisung in einem Instrumentenmix – Eine (institutionen-)ökonomische Analyse [9]
  • Prof. Dr. Michael Rodi (IKEM): Rechtliche und politische Einordnung des Klimapakets [10]
  • Frank Peter (Agora Energiewende): CO2-Preis als Fundament eines Instrumentenmixes [11]
  • Dr. Michael Pahle (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung): Die CO2-Bepreisung im Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung: Flop oder Top? [12]

Kontakt

Bei Rückfragen und für weitere Informationen zur Tagung steht Ihnen Herr Lukas Vorwerk (lvo@wip.tu-berlin.de [13]) gerne zur Verfügung.

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