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Tagung „Technische Entwicklungsoptionen und institutionelle Herausforderungen bei den Strom-Verteilnetzen infolge neuer Lasten im Rahmen der Sektorkopplung (Elektromobilität, Wärmepumpen)“

Allgemeine Informationen

Im Rahmen der Energie- und Verkehrswende und der Sektorkopplung werden zunehmend Elektrofahrzeuge und Power-to-Heat-Anwendungen (insbesondere Wärmepumpen) neue Lasten in den dezentralen Stromsystemen darstellen. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, wie sich die Kapazitätssituation in den Verteilnetzen entwickeln wird und welche Ausbaustrategien für die Verteilnetze erforderlich bzw. geeignet sind und welcher Reformbedarf ggf. bezüglich der Anreizregulierungsverordnung (ARegV) entsteht. Damit einhergehend sind auch Optionen zur Allokation knapper Verteilnetzkapazität und zur Steuerung von Lasten zu berücksichtigen – einerseits als kurzfristige (Überbrückungs-)Maßnahme, andererseits als Einflussfaktor auf die langfristige Kapazitätsdimensionierung. Dies tangiert die Frage der Weiterentwicklung des § 14a EnWG. Aktuelle Forschungsergebnisse aus technisch-systemischer / ingenieurwissenschaftlicher, (institutionen-)ökonomischer und juristischer Perspektive können wichtige Hinweise zur Bewältigung der aufgezeigten Fragestellungen liefern.

Vor diesem Hintergrund veranstalteten

  • der Bereich Infrastrukturmanagement und Verkehrspolitik (IM-VP) [1] am Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der TU Berlin (Prof. Dr. Thorsten Beckers [2]) sowie
  • das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM) [3] (Prof. Dr. Michael Rodi [4])

in Zusammenarbeit mit

  • der Agora Energiewende [5] und
  • der Agora Verkehrswende [6]

am 07. Juni 2018 (Donnerstag) von 9.30 Uhr bis 17.45 Uhr zu diesem Thema im Rahmen des vom BMBF geförderten KOPERNIKUS-Projektes „ENavi“ (Energiewende-Navigationssystem) die Tagung „Technische Entwicklungsoptionen und institutionelle Herausforderungen bei den Strom-Verteilnetzen infolge neuer Lasten im Rahmen der Sektorkopplung (Elektromobilität, Wärmepumpen)“.

Die Tagung richtete sich sowohl an Praktiker (aus Politik, Verwaltung, Verbänden sowie Unternehmen etc.) als auch an Wissenschaftler.

Programm

Hier können Sie das Programm für die Tagung herunterladen. [7]

Teilnahmegebühren, Anmeldung und Tagungsort

Zur Anmeldung für die Tagung senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an die E-Mail-Adresse konferenz@wip.tu-berlin.de [8]. Die Teilnahmegebühr beträgt für Vertreter von Unternehmen und Unternehmensverbänden 100 €. Von Vertretern der öffentlichen Hand, NGOs sowie der Wissenschaft wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Die Tagung findet an der TU Berlin (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin) statt.

Vorträge

Hier können ausgewählte Vorträge der Tagung heruntergeladen werden:

  • Dr. Wolfgang Fritz (Consentec): Nachfrageentwicklung und Ausbaubedarf in Verteilnetzen und Handlungsmöglichkeiten bei Netzengpässen [9]
  • Gerald Höfer (Main-Donau Netzgesellschaft): Zukünftige Lastzuwächse (Elektromobilität, Wärmepumpen) – Ausbaubedarf und Lösungskonzepte [10]
  • Dr. Marco Greve (ef.Ruhr GmbH): Verteilnetzausbau durch Elektromobilität – Mythos oder Realität? [11]
  • Andreas Jahn (RAP): Anforderungen an den Verteilnetzbetrieb und internationale Beispiele [12]
  • Dr. Andreas Nolde (B E T): Flexibilisierung der Stromversorgung – Weiterentwicklung der Netzregulierung [13]
  • Dr. Christian Nabe (Ecofys): Modelle zum Management und der Vermeidung von lastgetriebenen Engpässen im Stromverteilnetz [14]
  • Prof. Dr. Thorsten Beckers (TU Berlin-WIP / FÖV Speyer) / Nils Bieschke (TU Berlin-WIP / Universität Greifswald): Die Ausbauplanung und Kapazitätsallokation im Verteilnetz sowie die Steuerung der Endgeräte der Nachfrager im Kontext neuer Lasten – Abstrakte institutionenökonomische Analysen und (erste) Handlungsempfehlungen [15]

Kontakt

Bei Rückfragen und für weitere Informationen zu der Tagung kontaktieren Sie bitte

  • Prof. Dr. Thorsten Beckers (TU Berlin, Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP), Bereich Infrastrukturmanagement und Verkehrspolitik (IM-VP)) [16] oder
  • Prof. Dr. Michael Rodi (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM) [17]/ Universität Greifswald, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Finanzrecht, Umwelt- und Energierecht) [18]

 

 

 

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