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TU Berlin

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Workshop „Methodische Grundsatzfragen bei der interdisziplinären wissenschaftlichen Politikberatung zur Energiewende und Sektorkopplung“

Allgemeine Informationen

Im Rahmen der Transformation des Energie- und Verkehrssystems und damit auch der Sektorkopplung besteht Forschungsbedarf insbesondere zu den folgenden Themengebieten und Fragestellungen:

  1. Welche technisch-systemischen Transformationsmaßnahmen sind erforderlich, um die politisch beschlossenen Reduktionen bei klimaschädlichen Gasen zu erreichen? Inwieweit sowie mit Bezug zu welchen technisch-systemischen Transformationsmaßnahmen / -pfaden und mit welchem Prognosehorizont besteht ein breiter wissenschaftlicher Konsens? … und inwieweit besteht weiterer und vertiefter Klärungsbedarf?
  2. Mit welchem institutionellen Design können technisch-systemische Transformationsmaßnahmen effektiv (hinsichtlich klimapolitischer, aber auch weiterer politisch definierter Ziele) und effizient umgesetzt werden? Welches institutionelle Design und dabei auch welche Governance-Mechanismen sind insbesondere dann geeignet, wenn aus technisch-systemischer Sicht (zumindest derzeit noch) Unklarheiten über geeignete Transformationsmaßnahmen und -pfade bestehen?
  3. Wie sollten Fragen der politischen Durchsetzbarkeit von alternativen Politik- und Regulierungsmaßnahmen, die u.a. sowohl durch die Höhe der anzupassenden Normenebene (z.B. Verfassung, Bundesgesetze) als auch durch strategische und taktische Positionierungen politischer Akteure beeinflusst werden, und in diesem Zusammenhang auch Akzeptanzfragen im Rahmen der wissenschaftlichen Politikberatung berücksichtigt werden? Welche Bedeutung weisen Unsicherheiten und Komplexität bezüglich einerseits technisch-systemischer Sachverhalte und andererseits institutioneller Designoptionen bei der Bewertung von politischen und regulatorischen Handlungsalternativen auf? Und was für Besonderheiten und Herausforderungen bestehen in diesem Zusammenhang speziell in demokratischen Gesellschaftssystemen?

Diese (Grundsatz-)Themen und Fragestellungen tangieren die Forschungstätigkeiten in den Bereichen der technisch-systemischen Analyse / Ingenieurwissenschaft, der (Wohlfahrts- und Institutionen- / „Ordnungs-“)Ökonomik, der Rechtswissenschaft sowie der Politikwissenschaft und weiterer sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Politikberatung sind im Kontext dieser Fragestellungen letztendlich interdisziplinäre Analysen vielfach unverzichtbar.

Vor diesem Hintergrund veranstalteten

am 5. Juli 2018 (Donnerstag) von 9.15 Uhr bis 17.45 Uhr die interdisziplinäre Tagung „Methodische Grundsatzfragen bei der interdisziplinären wissenschaftlichen Politikberatung zur Energiewende und Sektorkopplung“.

Die Tagung richtete sich an im Rahmen der wissenschaftlichen Politikberatung zur Energiewende und Sektorkopplung aktive Wissenschaftler/innen bzw. Analytiker/innen, die in Forschungsinstitutionen (Hochschulen und Forschungsinstitute), in im Forschungsbereich tätigen Unternehmen (technische und ökonomische Beratungsunternehmen, Kanzleien etc.) und in der öffentlichen Verwaltung tätig sind. Ebenfalls angesprochen wurden die Auftraggeber/innen und Empfänger/innen der entsprechenden wissenschaftlichen Analysen aus Politik und Verwaltung sowie Verbänden sowie Institutionen der Forschungsförderung. Die Tagung wies insofern auch einen Workshop-Charakter auf, als dass umfassende Zeit für die Diskussion der in den Vorträgen vorgestellten Thesen und Forschungsarbeiten vorgesehen war.

Vorträge

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