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TU Berlin

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Nachhaltigkeitswoche 2020

Aufgrund der aktuellen Lage ist die Nachhaltigkeitswoche 2020 bis auf weiteres abgesagt.

Nachhaltigkeitswoche 2020: Sozial-ökologische Transformation quo vadis? Bedarfsaufnahme und Ausblick

Die Zeit der Verbrennung von fossilen Energieträger neigt sich dem Ende zu. Das auf fossilen Energieträgern basierende Energiesystem steht vor einem großen Umbruch, hin zu einer „100% erneuerbaren und regenerativen“ Energieversorgung. Auf Basis fundierter, wissenschaftlicher Erkenntnisse aller Disziplinen, transportiert von den Kindern und Jugendlichen der Welt sowie zivilgesellschaftlicher Bündnisse, ergibt sich die rationale Konsequenz: Treibhausgasemissionen müssen gestoppt werden – allumfänglich.

Diese Einsicht ist von großer Bedeutung, impliziert sie damit nämlich auch, dass für ein „100%-erneuerbares und regeneratives“ Energiesystem ein einfacher Übergang („Transition“) von fossilen Energieträgern auf eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien nicht ausreicht. Dieser eingeschränkte Ansatz ist jedoch in der politischen und technischen Debatte der überwiegend vorherrschende. Der notwendige sozial-ökologische Transformationsprozess, welcher auch als „Große Transformation“ bezeichnet wird, erfordert hingegen eine grundsätzliche Neustrukturierung des Energiesystems und impliziert damit ein tiefergreifendes Umdenken in der technischen-, sozialen- und ökonomischen Struktur des Systems und damit auch einen Wandel der Gesellschaft hinsichtlich des Konsumierens, Produzierens und individuellen Verhaltens. Ebenso müssen unser auf Wachstum basierendes Wirtschaftssystem und die darauf aufgebauten politischen und administrativen Institutionen neu aufgestellt werden, um der benötigten Geschwindigkeit dieses Prozesses gerecht werden zu können.

Während der vom 30.03 - 03.04.2020 stattfindenden Nachhaltigkeitswoche soll der Status Quo des Transformationsprozesses ermittelt werden. Dabei beschäftigen wir uns in vier parallellaufenden Vormittag-Trains mit den Fragen nach Treibern und Hindernissen des Prozesses, in welchen Bereichen bereits Fortschritte erzielt werden und welches die nächsten Schritte sein müssen. Der spezielle Fokus der Trains liegt dabei auf solchen Bereichen, welche in der Debatte um den Transformationsprozess oft unterrepräsentiert sind bzw. bis zum jetzigen Zeitpunkt oft ausgeklammert werden. Folgende Trains werden dafür angeboten:

Train 1: Erdgasausstieg und die große Transformation: Konzepte und Aktionen (SDG 13)

Train 2: Atomkraft: Gefahr oder Rettung der menschlichen Existenz (SDG 16)

Train 3: Wasser, Landwirtschaft und Umweltschutz (SDG 6)

Train 4: Dezentrale Versorgung mit Solarenergie: Technologien und Geschäftsmodelle (SDG7)

 

Ergänzend zum Vormittagsprogramm, werden am Nachmittag Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen Schlüsselthemen zur Transformation von Energiesystemen vorstellen. Mit Hilfe interaktiver Methoden vertiefen wir unser Wissen anschließend in der Gruppe. In Open Spaces haben die Teilnehmenden die Möglichkeit ihre eigenen Arbeiten vorzustellen oder mit anderen Teilnehmenden Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit zu sammeln. Ein themenspezifisches Abendprogramm und eine Wanderung runden das Programm ab.

Bei der Anmeldung müssen Sie sich für einen der 4 angebotenen Trains entscheiden! Detaillierte Beschreibungen der Trains sowie das genaue Programm finden Sie in kürze hier.

Studierende (WiIngs, NaMas und Economics), die an der gesamten Woche teilnehmen und anschließend eine Seminararbeit einreichen, erhalten 6 Leistungspunkte (im VWL- oder Integrationsbereich).

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